Forschung, erklärt

Jeder Artikel steht für sich: eine Studie, eine klare Erkenntnis, die du heute anwenden kannst.

Früher

Jugend

Teenager-Stunden auf Snapchat und TikTok hängen mit Alkoholkonsum zusammen. Bei YouTube nicht.

Eine einjährige Studie mit 1.522 Teenagern zeigt: Snapchat-, TikTok- und Instagram-Stunden hängen mit Substanzkonsum zusammen - YouTube-Stunden nicht.

Alkoholfrei

Warum der NoLo-Boom nicht die Menschen erreicht, die ihn am meisten brauchen

Neue Forschung aus Großbritannien zeigt, warum Menschen, die trinken, um mit Depressionen umzugehen, nicht zu NoLo-Getränken wechseln - selbst wenn sie stark trinken.

Umfeld

Alkoholfreie Hobbys sagten nach der Behandlung weniger starkes Trinken voraus - besonders in einkommensschwachen Gegenden

Eine Studie mit 1.726 Personen in Alkoholbehandlung ergab: Nüchterne Aktivitäten senkten starkes Trinken stärker in einkommensschwachen Gemeinden.

Apps

Koreanische Studierende, die einfach nur ihren Konsum protokollierten, tranken weniger - Beratung half nicht zusätzlich

Eine koreanische Studie fand heraus, dass simples Tracken des eigenen Konsums per Smartphone-App genauso gut wirkte wie zusätzliches personalisiertes Feedback und genetische Berichte.

Gehirn

Ein Gehirn-Pfad, der mit Rauschtrinken verknüpft ist, verläuft bei Männern und Frauen in entgegengesetzte Richtungen

Eine Gehirnscan-Studie mit 593 Personen verbindet einen Pfad vom Hippocampus zum Belohnungssystem mit Rauschtrinken - auf einer Seite mit gegensätzlichen Effekten je nach Geschlecht.

Ernährung

Ein speziell entwickelter Snackriegel senkte den Blutalkohol-Peak in einer kleinen Studie um 30 Prozent

Eine kleine RCT-Studie testete einen Snackriegel, der den Blutalkoholspiegel vor dem Trinken abschwächen soll - der Peak sank um rund 30 Prozent.

Medien

16% der Billboard-Hits erwähnen Alkohol - und der Sound verrät welche

Forscher analysierten 6.110 Billboard-Hits und fanden den Audio-Fingerabdruck, der Alkohol-Erwähnungen im Songtext vorhersagt.

Psychologie

Stress treibt die meisten jungen Trinker nicht zum Trinken. Impulsivität schon.

Negative Stimmung senkt im Moment die Wahrscheinlichkeit zu trinken. Impulsivität hebelt das aus - und der Mechanismus verändert sich je nachdem, wie stark du trinkst.

Körper

Weniger Alkohol kann deine Leberdiagnose in eine risikoärmere Kategorie verschieben

Eine koreanische Studie mit 2,7 Millionen Menschen zeigt: Das Risiko für Leberkrankheiten sinkt deutlich, wenn Menschen ihren Alkoholkonsum reduzieren - selbst nach starkem Konsum.

Ernährung

Alkohol zum Essen könnte laut einer Genetikstudie das Schlaganfallrisiko um 43% senken

Eine Mendelsche Randomisierung verknüpft Alkohol zu Mahlzeiten, Trockenobst und Käse mit einem geringeren Schlaganfallrisiko. Die 43% beim Alkohol-Habit sind der überraschende Teil.

Apps

Zwei von drei starken Trinkern wollten schon etwas ändern. Die App hat nur bei ihnen gewirkt.

Ein digitales Alkohol-Tool reduzierte Hochintensiv-Trinken - aber nur bei Nutzern, die sich vorher ein Veränderungsziel gesetzt hatten. Was eine RCT mit 156 jungen Erwachsenen zeigt.

Körper

Die betrunkensten Menschen waren am schlechtesten darin, ihren eigenen Rausch einzuschätzen

Bei hohem BAC unterschätzen Menschen ihre Intoxikation am stärksten. Eine neue RCT zeigt: Die Einschätzung - nicht das gefühlte Ausmaß der Beeinträchtigung - sagt voraus, ob jemand sich ans Steuer setzt.